Wer haftet eigentlich für all diese Daten?

Die Mitgliederliste liegt als Excel-Datei im geteilten Ordner, auf den mehr Leute Zugriff haben als es eigentlich sollten. Der Mail-Verteiler steht im offenen CC, jede Empfängerin sieht die Adressen aller anderen. Und in der WhatsApp-Gruppe hat jedes neue Mitglied automatisch die Handynummer von allen anderen im Adressbuch. Das läuft in vielen Vereinen jahrelang so, ohne dass sich jemand daran stört. Bis die Frage aufkommt: Wer ist dafür eigentlich verantwortlich? Die Antwort ist unbequem: Es ist der Vorstand, ganz persönlich. Und die meisten, die dieses Amt ehrenamtlich übernehmen, haben nie unterschrieben, nebenbei auch noch Datenschutzbeauftragte zu werden.

Datenschutz im Verein: mehr Pflicht, als die meisten denken

Seit 2018 gilt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) auch für Vereine. Vom großen Sportverein bis zur kleinen Interessengemeinschaft. Und Vereine verarbeiten deutlich mehr personenbezogene Daten, als man auf den ersten Blick vermutet: Neben Namen und Kontaktdaten, stehen oft auch Informationen darüber, wer wann welchen Platz gebucht hat, zu welchen Zeiten jemand trainiert und an welchen Aktivitäten er teilnimmt. All das unterliegt der DSGVO. Das Problem bei mangelndem Datenschutz ist selten böser Wille, sondern eine Lücke zwischen Anspruch und Mitteln:

  • Zeit und Budget fehlen: Ehrenamtliche stemmen die Vereinsarbeit neben Beruf und Familie. Sich zusätzlich in IT-Sicherheit und Datenschutzrecht einzuarbeiten, ist realistisch kaum leistbar.
  • Das ungute Gefühl bleibt: Viele Vorstände wissen, dass ihre Datenverarbeitung nicht sauber ist, und fühlen sich damit unwohl, ohne genau zu wissen, wo sie anfangen sollen.
  • Die Folgen sind real: Im besten Fall bleibt es beim schlechten Gewissen. Im schlechteren Fall drohen rechtliche Konsequenzen, ein Vertrauensverlust bei den Mitgliedern und, im schlimmsten Fall, eine echte Datenpanne, bei der sensible Informationen offenliegen.

Datenschutz ist damit kein Luxusthema, sondern eine Frage der Verantwortung gegenüber den eigenen Mitgliedern, und zugleich ein Schutz für den Vorstand selbst.

Worauf es beim Datenschutz im Verein ankommt

Die gute Nachricht: Man muss kein Jurist sein, um die wichtigsten Prinzipien zu verstehen. Eine datenschutzfreundliche Vereinsapp erfüllt, ganz unabhängig vom Anbieter, diese Grundsätze:

  • Datenminimierung: Nur erheben, was wirklich gebraucht wird. Keine Angaben abfragen, die keinem Zweck dienen.
  • Need-to-Know: Jeder sieht nur die Daten, die er für seine Aufgabe benötigt, nicht mehr.
  • Verschlüsselung: Daten sollten sowohl bei der Speicherung als auch bei der Übertragung verschlüsselt sein.
  • Kontrollierte Zugriffe statt offener Listen: Wer worauf zugreift, muss steuerbar sein, statt dass alle alles sehen.
  • Auskunft, Export und Löschung: Mitglieder müssen erfahren können, welche Daten gespeichert sind, sie mitnehmen und löschen lassen können.
  • Werkzeuge, die das eingebaut mitbringen: Am einfachsten ist Datenschutz dann, wenn er von Anfang an Teil des Systems ist und nicht mühsam nachgerüstet werden muss.

Bei unsere-vereinsapp.de ist Datenschutz genau so gedacht: als Grundprinzip, das die gesamte Plattform durchzieht, nicht als Zusatzfeature.

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So ist Datenschutz bei uns eingebaut

Verschlüsselung bei Speicherung und Übertragung

Die Daten eures Vereins werden verschlüsselt auf dem Server gespeichert: Selbst wenn jemand physischen Zugriff auf den Datenträger erlangen würde, wären die gespeicherten Inhalte ohne den passenden Schlüssel unbrauchbar. Die Übertragung zwischen App und Server erfolgt ebenso ausschließlich verschlüsselt. Besonders sensible Daten schützen wir zusätzlich: E-Mail-Adressen werden gesondert verschlüsselt gespeichert. Selbst der interne Abgleich beim Login und anderen Funktionen läuft nicht über die Klartextadresse, sondern über einen kryptografischen Prüfwert.

Das Need-to-Know-Prinzip

Auf unsere-vereinsapp.de sieht jedes Mitglied nur, was für seine Rolle relevant ist. Normale Mitglieder sehen keine persönlichen Daten anderer, die sie nicht brauchen. Administratoren haben Zugriff auf das, was sie für die Verwaltung benötigen, aber auch nicht mehr. Dieses Prinzip steckt nicht nur in den Ansichten, sondern schon in den Datenabfragen selbst: Es werden von Anfang an nur die notwendigen Daten geladen, nicht erst alles abgerufen und dann ausgeblendet. Diese Datensparsamkeit bewirkt, dass die Daten eurer Mitglieder nur dort landen, wo sie wirklich gebraucht werden und niemand mehr sieht als erlaubt.

Anzeigename statt Klarname, maskierte E-Mails

Jedes Mitglied entscheidet selbst, ob es unter seinem echten Namen oder einem frei wählbaren Anzeigenamen auftritt. Den Klarnamen sehen nur Administratoren. E-Mail-Adressen werden anderen Mitgliedern grundsätzlich nur maskiert angezeigt, etwa als m****@***.de. Gerade in größeren Vereinen, in denen sich nicht alle persönlich kennen, behält so jedes Mitglied die Kontrolle über seine eigene Darstellung.

Dateien nie öffentlich erreichbar

Hochgeladene Dokumente und auch Profilbilder liegen in einem geschütztem Speicher und sind niemals über eine erratbare öffentliche Adresse abrufbar. Jede Datei wird erst nach erfolgreicher Anmeldung und Berechtigungsprüfung ausgeliefert. Wer keinen Zugriff haben soll, kommt an die Datei technisch nicht heran.

DSGVO-Rechte eingebaut

Die Rechte, die die DSGVO euren Mitgliedern zusichert, sind direkt in die Plattform integriert: Jedes Mitglied kann alle eigenen Daten per Klick herunterladen E.in gelöschtes Konto wird zunächst deaktiviert und nach Ablauf einer Frist endgültig entfernt. Und auch Mitteilungen bleiben nicht ewig gespeichert, sondern werden nach einer Frist automatisch gelöscht. Dazu kommt eine transparente Datenschutzerklärung ohne versteckte Klauseln und für die Zusammenarbeit mit eurem Verein steht ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bereit.

#1

Need-to-know-Prinzip und Datenminimierung

Die App und Datenbankabfragen sind so konstruiert, dass immer nur die aller nötigsten Daten abgerufen, angefordert und angezeigt werden.

#2

Verschlüsselung der Datenbank

Die gesamte Datenbank ist verschlüsselt, so dass eure Daten, auch bei einem fremden Zugriff auf unseren Server, geschützt sind.

#3

Verschlüsselung sensibler Daten

Besonders sensible Daten, wie eure E-Mail-Adressen, sind zusätzlich verschlüsselt.

Mit den Maßnahmen 1 und 2 erreichen wir bereits die in der DSGVO geforderten technischen Barrieren.

Rollensystem der Vereinsapp mit den Rollen „Mitglied“, „Trainer“, „Vorstand“ und „Admin“ und der jeweiligen Anzahl an Berechtigungen

Rollensystem

Das frei konfigurierbare und granulare Rollensystem ermöglicht es euch gezielt zu steuern, wer was in der Vereinsapp machen darf.

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Möchtet ihr die Daten eurer Mitglieder von Anfang an sauber schützen? Dann registriert euren Verein und seht euch selbst an, wie das in der Praxis aussieht.

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Typische Einsatzszenarien

  • Ruderboot auf dem Wasser – DSGVO-konforme Vereinsapp für Rudervereine

    Ruderverein

    Ein Mitglied tritt aus. Der Account wird deaktiviert statt sofort gelöscht, und nach Ablauf der Frist verschwinden die Daten endgültig.

  • Fußballspiel im Stadion – DSGVO-konforme Vereinsapp für Fußballvereine

    Fußballverein

    Ein Trainer braucht Zugriff auf Eventkalender und Buchungssystem, aber nicht auf die Mitgliederverwaltung. Das Rollensystem stellt sicher, dass er nur sieht, was er für seine Aufgabe braucht.

  • Sportler in Aktion – DSGVO-konforme Vereinsapp für Multisportvereine

    Multisportverein

    Ein Mitglied möchte wissen, welche Daten gespeichert sind. Wer ist zuständig? Wo sind alle Daten? Ganz einfach, das Mitglied kann die Auskunft selbst im eigenen Profil herunterladen.

  • Regenbogenflaggen auf Straßenfest – Vereinsapp für queere Vereine

    Queerer Verein

    Ein neues Mitglied registriert sich bewusst unter einem Anzeigenamen. Für alle anderen bleibt der Klarname verborgen, nur der Vorstand kennt ihn.

Vorteile auf einen Blick:

  • DSGVO-Konformität von Grund auf, nicht als nachträgliches Feature
  • Verschlüsselte Speicherung auf dem Server und verschlüsselte Übertragung
  • Zusätzliche Verschlüsselung besonders sensibler Daten wie E-Mail-Adressen
  • Need-to-Know-Prinzip in allen Ansichten und Datenabfragen
  • Anzeigename statt Klarname, E-Mail-Adressen nur maskiert sichtbar
  • Dateien und Profilbilder nur nach Login und Berechtigungsprüfung abrufbar
  • Datenexport per Klick und Kontolöschung mit automatischer Löschfrist
  • Automatisches Löschen alter Daten
  • Granulare Zugangskontrolle über das Rollensystem
  • Transparente Datenschutzerklärung und AVV

Noch mehr Funktionen und euer kostenloser Monat

Datenschutz ist kein isoliertes Feature, sondern durchzieht die gesamte Plattform. Das Rollensystem entscheidet, wer welche Daten sieht. Die Mitgliederverwaltung respektiert die Privatsphäre-Einstellungen jedes Profils. Das Buchungssystem und der Eventkalender zeigen allen nur, was für sie relevant ist. So greifen alle Funktionen in ein durchgängiges Datenschutzkonzept ineinander. Den Gesamtüberblick findet ihr auf der Seite Alle Funktionen.

Überzeugt euch am besten selbst davon, dass Datenschutz hier nicht nur ein Versprechen ist, sondern technisch umgesetzt wird. Die Einrichtung dauert nur wenige Minuten.

1 Monat kostenlos testen, ganz ohne Kreditkarte: Bis zum Ende des Testzeitraums braucht ihr weder Kreditkarte, noch Bankverbindung. Danach könnt ihr in Ruhe entscheiden.

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